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Ein gelungenes Geburtstagsfest

Der Gewerbeverein Obfelden setzte für die dreitägige Gewerbeschau das Motto „Obfelden feiert“. Nicht nur feierte der Gewerbeverein seinen 50. Geburtstag, sondern man bot mit einem grossen Festprogramm auch tolle Unterhaltung. Die Leute nutzten das Angebot vom 12. bis 14. Juni rege und kamen – gerade am Freitagabend und Samstag – in Scharen.

Traditioneller Ausstellerabend

Die Gewerbetreibenden selbst feierten bereits am Donnerstagabend. Am traditionellen Ausstellerabend blickte man mit Entertainer und Musiker Phil Dankner auf die Geschichte des Vereins zurück. Urgesteine, wie der erste Präsident Fredy Launer, oder auch Werni Schoch, Lucia Blatty oder Werni Kurt brachten das Publikum mit ihren Anekdoten zum Lachen. Gemeindepräsident Stephan Hinners dankte dem Gewerbe für das grosse Engagement. «Wir sind stolz auf ein stabiles, starkes Gewerbe», so die Aussage von Hinners.

Der amtierende Präsident Dominik Stierli und sein Vorgänger Daniel Launer sprachen auch über die Veränderungen der letzten Jahre, gerade auch künstliche Intelligenz war dabei ein Thema. Man hielt aber fest, dass man dadurch nicht alles ändern wolle und auch an Traditionen festhalte. Die Gespräche auf der Bühne wurden einerseits durch musikalische Einlagen und einem feinen Dreigang-Menü ergänzt. Ein gebührender Auftakt für das Festwochenende.

Startschuss mit Apéro für alle

Am Freitagabend lud der Gewerbeverein dann die ganze Bevölkerung zum Jubiläumsapéro (offeriert von der Gemeinde Obfelden) ein. Hier überbrachte Gemeinderat Simon Böhlen die besten Wünsche an den Verein und griff dabei auch die spezielle Geschichte des Gewerbevereins auf. So erwähnte er, dass der Verein nach einem Dornröschenschlaf 1976 wieder erwachte. Gewerbevereinpräsident Dominik Stierli bedankte sich bei den involvierten Behörden, unter anderem der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach, welche für eine Woche auf die Sporthalle verzichten musste. Auch den zahlreichen Sponsoren wurde gedankt, welche einen Anlass ohne Eintritt ermöglichten. 

Aktivitäten für Jung und Alt

An der Expo kamen vor allem auch die jüngeren Gäste auf ihre Kosten. Mit kleiner Chilbi, Bastel-Workshop, Kinderschminken und zwei Kinder-Konzerten war für ein volles Programm gesorgt. 

Aber auch die Erwachsenen konnten sich mit Bar-Betrieb, DJ und Live-Musik gut amüsieren. Am Samstagabend war das Interesse am WM-Spiel Schweiz-Katar dann vorerst sogar grösser als an der Party-Band im Festzelt. Trotzdem dass die Live-Übertragung einen kurzen Ausfall verzeichnete und die Schweizer Nati mit einem Unentschieden mässig ins Turnier startete, wurde in der Turner-Bar noch weit bis nach Mitternacht gefeiert.

Offener Rundgang

Die Ausstellung setzte erstmals auf ein offenes Prinzip. So führte nicht ein eigentlicher Rundgang durch die zur Messehalle umfunktionierten Mehrzweckhalle, sondern man konnte wie in einem grossen Markt verweilen. Das Konzept kam mehrheitlich gut an. Einige Besucherinnen und Besucher fragten sich zu Beginn, wo man denn nun durchlaufen soll. Der grosse Vorteil war, dass man schnell zu seinem Zielort kam, aber auch gut wieder umkehren konnte.

Die Ausstellenden verteilten zahlreiche Werbegeschenke. Einige Kids zeigten einander stolz ihre Kugelschreiber-Sammlungen. Aber auch Getränke, Apéro oder Biberli wurden den Besucherinnen und Besuchern angeboten. Auf Interesse stiess auch der Expo-Wettbewerb bei dem man auf dem ganzen Areal Buchstaben suchen musste. Zur Erinnerung konnte man an der Foto-Box auch ein Bild machen, was während der drei Tage gut 1500 Mal genutzt wurde. 

Feines Essen und warme Temperaturen

Draussen setzte der Gewerbeverein erstmals auf Street-Food anstelle eines Messe-Restaurants. Mit Burgern, Bowls, Thai, Pommes, Würsten und Schnitzelbroten war das Angebot gross. Auch Süsses und Glacés waren im Angebot, welche gerade am Samstag und Sonntag sehr gefragt war. Mit Temperaturen von über 25 Grad war es sehr warm. Zum Street-Food kam auch ein stimmiges Zelt auf der Piazza, welches für Schatten sorgte.

Am Sonntagmorgen spielte der Musikverein Obfelden verstärkt durch die Ohrenstüber Musikanten. Mit den nochmals wärmeren Temperaturen war der Andrang am dritten Tag der Expo etwas geringer. Am Nachmittag setzte das Kindermusical „Chinderhelde“ den unterhaltungstechnischen Schlusspunkt. Um 18 Uhr schloss die Expo 2026 ihre Türen. Die nächste Ausgabe ist für 2030 geplant. Das Organisationskomitee zeigte sich in einer ersten Stellungnahme sehr zufrieden. 

Rasanter Abbau

Um 18 Uhr am Sonntagabend begannen die Aufräumarbeiten und man wähnte sich in einem grossen Ameisenbau. Überall wurde abgebaut, weggetragen und verladen. Von überall her trafen Fahrzeuge ein. Am Montag wurden alle Zelte abgebaut und auch die „Messehalle“ wieder in eine Sporthalle zurückverwandelt. Bis am Montagabend war das ganze Areal wieder aufgeräumt.

Weitere Aufnahmen sind auf der Website der Expo 2026 zu finden.